"Die langjährigen und jüngst dramatisch aktuell gewordenen Forderungen des BVDW nach einer ernsthaft betriebenen Digitalisierung, insbesondere von Bildungssystem, Arbeitsmarkt und Infrastruktur, sind ernst genommen worden" sagt Matthias Wahl, Präsident des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.. "Nun gilt es, die geplanten Fördergelder sinnvoll einzusetzen und nicht die Bürokratie aufzublähen, sondern durch Digitalisierung Effizienzen zu schaffen. Zudem muss das Momentum genutzt werden, um Maßnahmen langfristig zu denken. Wir dürfen von diesem eingeschlagenen Weg nicht wieder abweichen."
Das Konjunkturpaket sieht unter anderem milliardenschwere Investitionen in die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, die Digitalisierung des Bildungssystems sowie Fördergelder für Künstliche Intelligenz und Quantentechnologien vor.
Das Konjunkturpaket von Union und SPD umfasst insgesamt 130 Milliarden Euro. Bundestag und Bundesrat müssen den Plänen noch zustimmen. Der Digitalverband BVDW zeigt sich insgesamt zufrieden mit der neuen politischen Stoßrichtung. Die Forderungen des Verbands zur Digitalisierung der Arbeitswelt und nach einheitlichen digitalen Bildungsangeboten sowie Wirtschaftshilfen wurden wahrgenommen. „Jetzt gilt es, die geplanten Förderungen sinnvoll einzusetzen und keine neuen Bürokratiemonster zu schaffen“, so Matthias Wahl.
Annette Mattgey