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Mehrzahl der Geschäfte bei H&M weiter geschlossen

13:34
07.05.2020
Die Modekette Hennes & Mauritz hat durch die Corona-Krise erhebliche Einbußen durch die Schließung ihrer Filialen erlitten. So brachen die Umsätze in dem Zeitraum 1. März bis 6. Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 57 Prozent ein, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ab Mitte März seien 80 Prozent der Geschäfte geschlossen gewesen. Derzeit seien noch 60 Prozent der 5061 Läden weltweit dicht, hieß es. Dagegen entwickelte sich das Online-Geschäft mit einem Plus von 32 Prozent positiv.

Um den wegbrechenden Umsätzen zu begegnen, will H&M Kosten sparen. Dabei setzt die Modekette bei Einkauf, Investitionen, Mieten und Personal an. Anfang April hatte das Unternehmen bereits angekündigt, dass im zweiten Quartal ein Verlust anfallen wird, da die fehlenden Umsätze nicht ausgeglichen werden könnten. Die finanzielle Situation sei aber gut. So könne H&M auf flüssige Mittel von insgesamt 23,8 Milliarden schwedische Kronen (2,24 Mrd Euro) bauen. Zudem verhandele der Konzern über weitere Überbrückungskredite.

dpa

Uhren- und Schmuckmesse Baselworld fällt auch 2021 aus

13:28
07.05.2020
Die traditionsreiche Schweizer Uhren- und Schmuckmesse Baselworld findet auch im kommenden Jahr nicht statt. Es werde mit Ausstellern und Besuchern an Möglichkeiten für neue Plattformen gearbeitet, teilte Baselworld-Chef Michel Loris-Melikoff mit. Ursprünglich war die Messe für dieses Frühjahr geplant, wurde aber wegen der Corona-Krise auf Januar 2021 verschoben.

Baselworld war einst einer der wichtigsten Branchentreffs im Kalender. Vor wenigen Jahren kamen jeweils im Frühjahr noch 150 000 Besucher aus mehr als 100 Ländern sowie 1.300 Aussteller. Die Zahl ist aber erheblich geschrumpft. 2018 zog sich auch der bis dahin größte Aussteller Swatch zurück.

Im Streit um die Rückzahlung von Standgebühren, die einige Aussteller für die in diesem Jahr wegen der Corona-Krise abgesagte Messe bereits gezahlt hatten, habe man sich gütlich geeinigt, teilte der Messeveranstalter MCH Group mit. Größere Aussteller wie Patek Philippe, Rolex, Tudor, Chanel, Chopard, Hublot, Zenith und Tag Heuer hätten auf einen Teil der Rückerstattung verzichtet, um bessere Konditionen für kleinere Aussteller zu ermöglichen.

dpa

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