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Coronavirus: Politiker-Derblecken findet nicht wie geplant statt

13:32
06.03.2020
Wegen des Coronavirus findet das Politiker-Derblecken beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg in München nicht wie geplant statt. Der Chef der veranstaltenden Paulaner-Brauerei, Andreas Steinfatt, sagte am Freitag in München: Das Landesamt für Gesundheit habe den geladenen Politikern empfohlen, die Veranstaltung am Mittwoch nicht zu besuchen. "Wir sind in engem Kontakt auch mit der Gesundheitsministerin. Und auch da gehen die Signale in die Richtung, dass der Nockherberg so nicht stattfinden soll beziehungsweise wird."
Auch wenn die Signale hoffnungslos seien, sei dies noch keine "offizielle Absage". Gleichwohl sei es aber so "dass wir das Derblecken am Mittwoch nicht durchführen können", sagte Steinfatt.
Er kündigte an, dass er sich dafür einsetzen werde, dass es eine alternative Lösung geben werde, damit die erfolgte Arbeit der Beteiligten nicht umsonst gewesen sei. "Sie sehen mich hier ein bisserl erschöpft, enttäuscht und frustriert", sagte Steinfatt.
Der traditionelle Starkbieranstich auf dem Münchner Nockherberg mit satirischer Bußpredigt und anschließendem Singspiel vor Bayerns politischer Prominenz ist eine der beliebtesten Fernsehsendungen des Bayerischen Rundfunks, die jedes Jahr Millionen Menschen einschalten. Längst gehören auch viele Bundespolitiker zu den Stammgästen. Auf bayerisch-deftige Weise werden die Politiker durch den Kakao gezogen und auf ihre Schwächen hingewiesen.




dpa

Die erste Marke muss offenbar wegen Corona Insolvenz anmelden

13:09
06.03.2020
Die britische Airline Flybe hat aufgrund des Corona-Virus Insolvenz angemeldet. Am gestrigen Donnerstag stellte die Airline mit sofortiger Wirkung ihren Betrieb ein, eine Meldung auf der Webseite empfiehlt den Kunden, nicht zum Flughafen zu fahren, sondern sich erst nach einem anderen Anbieter umzusehen und dort einen Flug zu buchen.

Ein Grund ist dort nicht zu finden, allerdings vermuten diverse Medien, dass die zurückgehenden Buchungen aufgrund der Epidemie der Airline letztendlich das Genick gebrochen haben. Seit geraumer Zeit ist Flybe finanziell angeschlagen, Mitte Januar hatte sie noch die britische Regierung um Hilfe gebeten. Auch 2019 hatte bereits die Pleite gedroht und konnte damals über eine Beteiligung von Vigin Atlantic und Stobart abgewendet werden.

Wie sehr der Flugverkehr unter dem Corona-Virus leidet, hat der Luftfahrtverband IATA gerade erst bestätigt. Seiner Ansicht nach wird die internationale Luftfahrt in diesem Jahr rund 20 Prozent weniger Umsatz machen. Bis zu 101 Mrd. Euro Umsatz soll seinen Schätzungen nach das Passagiergeschäft in diesem Jahr verlieren. Damit wäre das Jahr 2020 vergleichbar mit der Finanzkrise 2008/2009.

Ryanair fliegt derzeit nur 75 Prozent ihrer sonst üblichen Frequenzen, die Deutsche Lufthansa hat Kürzungen von bis zu 25 Prozent im Europageschäft angekündigt, berichte sueddeutsche.de.

Lena Herrmann

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