Im Monat November wurden bereits über 80 Covid-19-Patienen am Klinikum Esslingen behandelt. Die weiter steigende Zahl SARS-CoV2 infizierter Personen führt nun aufgrund der hohen Personalbindung zwangsläufig zu einer Leistungsreduktion in den anderen Bereichen. Die als Isolierstation fungierende chirurgische Intensivstation ist mit schwer erkrankten Covid-19 Patienten belegt.
Die internistische Intensivstation wurde bereits erweitert und ist mit allen anderen intensivpflichtigen Patienten maximal ausgelastet.
Auf den mittlerweile vier Isolierstationen stehen insgesamt 50 Betten zur Verfügung, die in letzter Zeit häufiger nahezu voll belegt waren. Aktuell werden auf den Isolierstationen 41 Patienten behandelt.
„Die Situation ist deutlich angespannter als im Frühjahr. Das Klinikum kämpft zusätzlich mit einer deutlich höheren Anzahl an infizierten Mitarbeitenden als im Frühjahr, die sich nicht so einfach kompensieren lassen“, so der Geschäftsführer Matthias Ziegler. Aktuell hat das Klinikum Esslingen 48 positiv getestete Mitarbeitende nicht für die Versorgung verfügbar. Konkret bedeutet dies, dass derzeit alle aufschiebbaren Behandlungen abgesagt werden müssen, um die Patientenzahl zu reduzieren. Die Notfallversorgung und Tumorbehandlung bleibt gewährleistet.