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20210124142453

Strengere Regeln für "Corona-Hotspots" geplant

11:54
03.12.2020
Zwei der "Hotspot"-Gemeinden im Land wollen bei strengeren Regeln nicht mehr länger auf das Land warten. So sollen im Landkreis Tuttlingen und im Schwarzwald-Baar-Kreis am Freitag strengere Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie verkündet werden, wie Sprecherinnen der Landratsämter der Deutschen Presse-Agentur sagten. In Tuttlingen sollen die neuen Regeln demnach am Samstag in Kraft treten. Die genauen Maßnahmen seien derzeit noch in der Abstimmung, hieß es. Der Schwarzwald-Baar-Kreis möchte die Regeln am Freitag auf einer Pressekonferenz vorstellen.

Die beiden Kreise gehören wie auch der Landkreis Lörrach sowie die Stadtkreise Mannheim, Pforzheim und Heilbronn derzeit zu den sogenannten Hotspots im Land. In diesen Kreisen wurde die Schwelle von 200 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100 000 Einwohner überschritten. Das Land hat bereits eine "Hotspot"-Strategie angekündigt, bislang aber noch keine weiteren Maßnahmen bekannt gegeben. Am 5. November wurde die Schwelle von 200 bei der Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadtkreisen Heilbronn und Pforzheim erstmals überschritten. (dpa)

Simone Lohner

Kreis Esslingen: Weniger Schoko-Nikoläuse

11:18
03.12.2020
Die Corona-Pandemie vermiest Schokoladenherstellern in Baden-Württemberg das Weihnachtsgeschäft. Die Firma Rübezahl Schokoladen aus Dettingen unter Teck (Kreis Esslingen) etwa hat in diesem Jahr fünf Millionen Nikolausfiguren aus Schokolade weniger als sonst produziert. "Rund 70 Millionen Schokoladen-Weihnachtsmänner und -Nikoläuse haben die Produktionsbänder unserer Werke verlassen", teilte ein Sprecher der Unternehmensgruppe mit. Die Nachfrage sei geringer, weil weniger Kunden in den Geschäften seien.

Die Unternehmensgruppe rechnet für das Weihnachtsgeschäft mit einem Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich. Auch die Nachfrage aus dem Ausland sei deutlich zurückgegangen. "Es gibt hier sogar Länder, die in dieser Weihnachtssaison gar keine Saisonprodukte bei uns bestellt haben", sagte der Sprecher.

Auch beim Schokoladenhersteller Klett aus Nehren (Kreis Tübingen) war das Weihnachtsgeschäft leicht rückläufig. Wegen der Corona-Krise seien weniger Schokoladenweihnachtsmänner ins Ausland exportiert worden, berichtete der SWR.

Bundesweit wurden laut dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie in diesem Jahr insgesamt 151 Millionen Schoko-Nikoläuse hergestellt. Dies seien 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. 100 Millionen Schoko-Weihnachtsmänner seien schon an den deutschen Einzelhandel gegangen. Rund 51 Millionen seien für den Export bestimmt.(dpa)

Simone Lohner