Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Hoffnung auf ein
baldiges Ende der Beschränkungen in der Corona-Pandemie gedämpft. Die Infektionszahlen seien noch
„auf viel zu hohem Niveau“, die
Zahl der Menschen auf Intensivstationen steige, sagte sie am Donnerstag in ihrer Regierungserklärung im Bundestag.
Man könne daher
keine Erleichterungen bei den Einschränkungen versprechen. Sie gehe davon aus, dass sie noch
bis Januar andauern müssten. Rednerinnen und Redner aus Koalitionsfraktionen sowie der Opposition
kritisierten, dass das Parlament nach wie vor
zu wenig an den Corona-Entscheidungen beteiligt werde.
Merkel betonte, alle müssten „mehr denn je
miteinander und füreinander einstehen“. Die
Kanzlerin und die Ministerpräsidenten der Bundesländer hatten am Mittwoch vereinbart, die
geltenden Beschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens bis
mindestens 20. Dezember zu verlängern und dabei
nochmals zu verschärfen.
Über die Weihnachtstage sollen aber dann
Lockerungen das Feiern im Kreis der Familie möglich machen. Mit den Kirchen soll über die
Größe von Gottesdiensten geredet werden.
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Patrick Kuolt