Letztes Update:
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Quarantainment: Jeden Abend ein kleiner Auftritt

09:22
23.03.2020
Das solidarische Künstler-Kollektiv SOKKO Stuttgart hat ein neues Format ins Leben gerufen, um Künstlerinnen und Künstlern aus der Region in der aktuell schwierigen Situation eine Auftrittsmöglichkeit zu bieten.

Unter dem Veranstaltungstitel "Quarantainment" soll es von heute an während der Krisenzeit jeden Abend um 20.15 Uhr einen kleinen Auftritt von etwa 30 Minuten geben. Location ist die Schenkscheune in Kirchheim. Die Performances werden über Facebook und Youtube live und direkt ins Wohnzimmer übertragen.

Über PayPal haben die Zuschauer die Möglichkeit, mit Verweis auf den entsprechenden Künstler etwas zu spenden. 

Patrick Kuolt

EZ-Serie: Sportler in der Warteschleife

08:27
23.03.2020
In der Serie „Sportler in der Warteschleife“ berichten wir während der Zeit des Shutdowns im Sport über Athleten verschiedener Disziplinen aus der Region und ihren Umgang mit der Coronavirus-Krise. Den Anfang macht Fußballer Denis Leovac vom VfB Oberesslingen/Zell. Hier lesen EZ+-Abonnenten mehr!

Patrick Kuolt

Krankenkassen-Chef: Keine Beitragserhöhungen wegen Corona

07:50
23.03.2020
Mehrkosten für das Gesundheitssystem durch die Corona-Pandemie werden aus Sicht der AOK Baden-Württemberg nicht zu Beitragserhöhungen oder Zuzahlungen von Patienten führen. "In der jetzigen Situation zahlt sich aus, dass die gesetzlichen Krankenkassen während der jüngsten wirtschaftlich guten Jahre starke Finanzreserven gebildet haben", sagte der neue AOK-Chef Johannes Bauernfeind in Stuttgart. Diese Rücklagen – knapp 20 Milliarden Euro Ende 2019 – gäben dem Gesundheitssystem den notwendigen Spielraum, Ärzte und Krankenhäuser kurzfristig finanziell zu unterstützen. Wenn diese Mittel nicht reichen sollten, könnten Bundeszuschüsse an den Gesundheitsfonds die Finanzsituation der Krankenkassen stabilisieren.

Höhere Beiträge seien derzeit bei der mit 4,5 Millionen Versicherten größten gesetzlichen Kasse im Südwesten kein Thema. Auch höhere Zuzahlungen von Patienten schloss er aus: "Dass das finanzielle Risiko einer notwendigen und qualitativ hochwertigen gesundheitlichen Versorgung auf den Einzelnen abgewälzt wird, ist für mich unvorstellbar." Dafür gebe es keine Anzeichen.

Patrick Kuolt