Auch wenn der
ersehnte Impfstoff gegen das Coronavirus noch nicht vorliegt, laufen die
Vorbereitungen für seine Verteilung in Baden-Württemberg
auf Hochtouren. „Wir bereiten jetzt unter Hochdruck die
Infrastruktur für das Impfen im Land auf, um an dem Tag startklar zu sein, an dem ein Impfstoff genehmigt wird“, sagte
Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne).
Der Bund werde den baden-württembergischen Anteil am Corona-Impfstoff an ein
zentrales Lager im Südwesten liefern, von dort werde er
flächendeckend an einzelne Impfzentren gegeben, die dann später in einem zweiten Schritt
auf alle Stadt- und Landkreise ausgeweitet werden sollen. Geplant seien
ein oder mehrere Zentren pro Regierungsbezirk.
„Mittel- und langfristig soll die
Impfung in den Arztpraxen stattfinden“, sagte Lucha. Unserer Redaktion sagte er zudem, es solle in den Zentren
sogenannte Impfstraßen geben - ähnlich wie in den Corona-Teststationen - mit einem
Warte-, Empfangs- und Behandlungsbereich. Zusätzlich sind laut Lucha
mobile Teams geplant, die zum Beispiel
Menschen in Altenheimen impfen.
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Patrick Kuolt