Esslingens Oberbürgermeister Jürgen Zieger hat die von der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten
getroffenen Entscheidungen und die vereinbarten
Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie begrüßt.
"Wir laufen bei einer ständigen Verdoppelung der Infektionszahlen sonst Gefahr, dass unser gesamtes Gesundheitssystem von den Kliniken bis zu den Pflegeeinrichtungen in kurzer Zeit überfordert wäre. Bei allem Respekt vor den wirtschaftlichen, sozialen und psychischen Folgen eines befristeten Lockdowns sollten die Gesundheit der Menschen und die Sicherung der kritischen Infrastruktur über allem stehen", sagt Zieger. Er
appellierte an die Bürger, die aktuellen
Herausforderungen der Corona-Pandemie und die getroffenen Entscheidungen
ernst zu nehmen und
Verantwortung zu übernehmen.
"Die getroffenen
Entscheidungen etwa für die
Gastronomie und die Kultur sind unbestritten
hart. Sie sind jedoch von der Hoffnung getragen, dass wir durch die getroffenen weitreichenden Entscheidungen anschließend schneller wieder in einen steuerbaren Modus zurückfinden können", betont Zieger. Entscheidend wird sein, dass die für verschiedenste Bereiche zugesagte
Unterstützung des Bundes schnell Wirkung erzielt und die Fördermittel rasch fließen.
Auch die
Stadt Esslingen werde alles unternehmen, um etwa die
kulturellen Einrichtungen zu stützen. Genauso bräuchte auch die
Gastronomie Unterstützung. Deshalb ruft Zieger die Esslinger Bürger dazu auf, den
Lieferservice der Gastronomie aktiv zu nutzen. "Wir alle und jeder und jede einzelne von uns muss sich daran messen lassen, wie er oder sie die verfügten Beschränkungen persönlich erfüllt", so Zieger.
Amelie Pyta