Letztes Update:
20210124142453
Das ist eine traurige Situation für uns alle, sie führt uns aber deutlich vor Augen, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu den besonders gefährdeten Menschen gehören und wir alle zu dem Schutz tun müssen.  14:58
28.10.2020
Thilo Naujoks, Geschäftsführer der der Städtischen Pflegeheime Esslingen am Neckar nach dem schweren Corona-Ausbruch im Pflegeheim in der Esslinger Pliensauvorstadt.

14:58
28.10.2020
Von einem schweren Krankheitsverlauf besonders betroffen sind derzeit hochbetagte Bewohnerinnen und Bewohner der Geburtsjahrgänge zwischen 1924 und 1931. „Wie sich das neuartige Coronavirus seinen Weg in das Heim bahnte, lässt sich nicht mehr mit Sicherheit nachvollziehen, zumal unsere Pflegekräfte bei Verdachtsfällen mit kompletter Schutzausrüstung arbeiten“, so Uta Winckler, Heimleiterin in der Pliensauvorstadt.

Auch Besucher dürfen seit Beginn der Pandemie nur nach vorheriger Registrierung, Händedesinfektion und nur mit Mundschutz das Heim betreten. Zudem sind Besuche nur im Zimmer und nicht in den Gemeinschaftsbereichen erlaubt. Die ersten beiden Infektionen wurden am 19. Oktober nachgewiesen, nach Genehmigung durch das Gesundheitsamt fand am 22. Oktober eine Reihentestung aller Bewohnerinnen und Bewohner sowie aller Beschäftigten statt, die letzten Ergebnisse standen am 27. Oktober fest. Am gleichen Tag fand eine zweite Reihentestung statt. Bis deren Ergebnisse vorliegen, müssen Besucher im Vorfeld einen Termin vereinbaren, damit alle Vorkehrungen getroffen werden können, eine Eigen – und Fremdgefährdung auszuschließen.

Nach heutigem Stand sind zwei der insgesamt vier Hausgemeinschaften betroffen.
In den Pflegeheimen Obertor, Berkheim, Hohenkreuz und Oberesslingen sind dagegen bislang keine Infektionen bekannt. 

Patrick Kuolt