Letztes Update:
20210124142453

Öffentliche Spiel- und Bolzplätze sind geschlossen

15:23
18.03.2020
Esslingen hat alle öffentlichen Spiel- und Bolzplätze geschlossen. Wie die Stadt in einer Pressemitteilung bekanntgab, werden in der Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 vom 17. März auch "öffentliche Spiel- und Bolzplätze" ausdrücklich benannt. Das Grünflächenamt wird die entsprechenden Spiel- und Bolzplätze mit Hinweisschildern versehen und so die Sperrung kenntlich machen.

Patrick Kuolt

Unternehmen CureVac ist für Kretschmann "großer Hoffnungsträger"

14:54
18.03.2020
Für Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist das Tübinger Pharmaunternehmen CureVac der "große Hoffnungsträger" im Kampf gegen das Coronavirus. "Ihre Mission ist unglaublich wichtig in dieser Zeit", sagte Kretschmann nach Angaben des Staatsministeriums am Mittwoch in einer Videoschalte mit Curevac-Vorstandsmitglied Franz-Werner Haas und dessen Team. Die Firma arbeitet an der Herstellung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus. Kretschmann sagte, er sei froh und dankbar, so ein innovatives Unternehmen in Baden-Württemberg zu haben. Er habe CureVac die größtmögliche politische Unterstützung zugesagt.

Am Wochenende hatte es Berichte gegeben, wonach die USA exklusiv die Rechte an einem Impfstoff gegen das Coronavirus von CureVac erwerben wollten. Die Firmenspitze hatte aber gesagt, ein Exklusivvertrag etwa mit den USA für einen Corona-Impfstoff komme für CureVac nicht infrage. Seit Januar forscht das Pharmaunternehmen an einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. Die Europäische Union will die Firma bei der Entwicklung mit bis zu 80 Millionen Euro unterstützen.

Patrick Kuolt

Corona-Infektionsrate im Südwesten besonders hoch

14:44
18.03.2020
Die Corona-Fallzahlen steigen derzeit stark an. Allerdings ist der Anteil der offiziell erfassten infizierten Personen an der Bevölkerung nicht überall gleich – auch nicht innerhalb Deutschlands. Zwar werden aktuell fast stündlich neue Zahlen aus den Bundesländern oder Regionen gemeldet. Betrachtet man aber die täglichen Situationsberichte des Robert-Koch-Instituts, so lassen sich die Infektionsraten gut nachvollziehen – auch über die letzten knapp zwei Wochen. 

Ohnehin sollten für einen Vergleich nicht die absoluten, sondern die relativen Werte betrachtet werden. Aus den Zahlen, die das Robert-Koch-Institut zusammenträgt, lässt sich errechnen, wie hoch der Anteil derjenigen ist, die sich in einem Bundesland mit dem Coronavirus infiziert haben. Zwar erreichen die Zahlen das Institut erst mit einer gewissen Verzögerung. Nimmt man an, dass diese Verzögerung für alle Bundesländer in etwa gleich ist, so wird ein Vergleich möglich – und zeigt, dass die Infektionsrate in Baden-Württemberg besonders hoch ist. Weitere Informationen inklusive einer erklärenden Grafik dazu gibt es hier.


Patrick Kuolt