An einer
Grundschule in Bad Cannstatt ist eine
sozialpädagogische Fachkraft aus der
Schulkindbetreuung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt informierte umgehend die
Eltern aller Drittklässler darüber, empfahl den Eltern, ihre
Kinder testen und bis zum Ergebnis auch zu Hause zu lassen.
Im selben Schreiben des Gesundheitsamts hieß es aber auch:
„Wir haben die Situation in Ihrer Klassenstufe bewertet und gehen bei Ihrem Kind nicht von einem höheren Infektionsrisiko aus, weil kein enger Kontakt zu der/dem Erkrankten bestand. Ein Schulbesuch ist daher weiterhin möglich.“
Ja, was denn nun, fragte sich eine Mutter. Denn einige hätten ihre Kinder zwar testen lassen, „der Rest geht munter weiter in die Schule –
ohne Maske im Klassenzimmer“. Die Mutter fragt sich, ob so denn eine Infektionskette unterbrochen werden könne.
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Patrick Kuolt