Letztes Update:
20210124142453

Stadt Esslingen vermittelt Einkaufshilfen und Gesprächspartner

11:23
17.03.2020
Viele Menschen sind derzeit aufgrund des neuartigen Coronavirus in Sorge. Das trifft vor allem auf Risikogruppen wie Senior/Innen oder Personen mit Vorerkrankungen zu. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt diesem Personenkreis das Risiko einer Infektion zu minimieren. So entscheiden sich viele Betroffene derzeit lieber zu Hause zu bleiben. Mit der Zeit werden dann aber Lebensmittel knapp und die Langeweile kann zur Einsamkeit werden.
Die Stadt Esslingen möchte daher Ehrenamtlich Engagierte an Personen vermitteln, die ihre Wohnung derzeit nicht verlassen können oder wollen. So sollen Einkäufe erledigt werden und bei Bedarf am Telefon auch das ein oder andere Gespräch über den Alltag geführt werden. "Unter dem Motto "Esslingen hält zusammen" möchten wir so die Folgen der Isolation, die der Coronavirus für viele von uns mit sich bringt ,abmildern", erklärt Sozialbürgermeister Yalcin Bayraktar.

Das Vermittlungstelefon im Amt für Soziales, Integration und Sport ist ab sofort und bis auf weiteres Mo-Fr von 9 bis 12 und Mo-Do von 13-16 Uhr unter der Nummer 0711/3512-2694 oder unter zusammen@esslingen.de erreichbar. Medizinische und rechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus können von dieser Stelle leider nicht beantwortet werden.

Nicole Rabus

Kliniken im Elsass teils ausgelastet - Armee unterstützt

10:50
17.03.2020
Die Intensivstationen der Krankenhäuser im südlichen Elsass (Département Haut-Rhin) sind nach Angaben der zuständigen Präfektur wegen der Coronavirus-Infektionen komplett belegt. Auch die Kliniken im angrenzenden Département Bas-Rhin seien bereits stark ausgelastet, sagte die Präfektin der an Baden-Württemberg grenzenden Region Grand Est, Josiane Chevalier, dem Radiosender France Inter am Dienstag. In den elsässischen Krankenhäusern fehle es an Betten mit Beatmungsgeräten, Material und Personal, sagte Chevalier. Die Zahl der Menschen, die mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert seien, steige weiter.

Nicole Rabus

Audi fährt runter

10:45
17.03.2020
Die VW-Tochter Audi fährt ihre Werke in Ingolstadt, Neckarsulm, Belgien, Mexiko und Ungarn bis Ende dieser Woche schrittweise komplett herunter. Angesichts der deutlich verschlechterten Absatzlage und der sich abzeichnenden Unsicherheit der Teileversorgung der Werke «wird es an den meisten Standorten des Volkswagen-Konzerns zu Produktionsunterbrechungen kommen», teilte Audi am Dienstag mit.

Nicole Rabus