Auch Bestattungen müssen in Zeiten des erhöhten Infektionsrisikos überdacht werden, weil sich dort zuweilen viele Personen zusammenfinden. Zur Frage von Bestattungen hat sich der Dekan Weißenborn der evangelischen Kirche mit der Stadt Esslingen und dem örtlichen Bestattungsinstitut abgestimmt.
Trauerfeiern könnten, wo es möglich ist, auch unter freiem Himmel stattfinden, weil dort die Ansteckungsgefahr geringer ist. Das werde allerdings nicht immer möglich sein. Deshalb sei es wichtig, darauf hinzuweisen, dass man
auch dort auf den Händedruck, auf Umarmungen und ganz allgemein auf Nähe verzichten möge, schlägt Weißenborn vor. Auch werde die Bestattung ebenfalls am besten kürzer ausfallen. „Sollte sich die Lage weiter verschärfen, müssen wir uns auf kommunale Anweisungen einstellen.
Das kann sogar so weit gehen, dass es keine Trauerfeiern mehr gibt und Angehörige nur im ganz kleinen Kreis Abschied nehmen dürfen“, sagt Weißenborn.
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Nicole Rabus