Letztes Update:
20210124142453

Flughäfen werden stillgelegt

11:01
16.03.2020
Die Landesregierung will den Betrieb an allen Flughäfen in Baden-Württemberg wegen des Coronavirus einstellen. Reisende aus dem Ausland würden aber noch zurückgeholt. Wer aus einer Krisenregion komme, müsse in Quarantäne. Der Beschluss soll demnach im Lauf der Woche in Kraft treten.

Nicole Rabus

DAK-Gesundheit in Esslingen stellt persönliche Kundenberatung ein

12:29
16.03.2020
Der Kundenservice der Kasse ist weiterhin über Telefon und Internet gesichert. Die Krankenkasse reagiert damit auf die rasante Ausbreitung des Coronavirus und die aktuellen Beschlüsse von Bund und Ländern. Die Versicherten erhalten alle erforderlichen Leistungen weiterhin wie gewohnt. Die Beratung der Versicherten wird über das Kundentelefon mit der Rufnummer 0711 633497 0 sowie über die E-Mail-Adresse service745000@dak.de sichergestellt. Aktuelle Informationen zu den bestehenden Kontaktmöglichkeiten gibt es auch unter www.dak.de im Internet

Nicole Rabus

Kultusministerium stellt digitale Lernplattform bereit

11:58
16.03.2020
Mit digitalen Lernangeboten soll die Zeit der flächendeckenden Schulschließungen bis zu den Osterferien überbrückt werden. Das Kultusministerium stellt allen Schulen im Land das Lernmanagementsystem Moodle kostenlos zur Verfügung, wie Ministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Montag mitteilte. «Insbesondere digitale Medien können dazu beitragen, ortsunabhängig zu kommunizieren, zu lernen und zu arbeiten.» 

Eisenmann stellte klar, dass die Schulschließungen keine Verlängerung der Osterferien bedeuteten. Die Schulen im Land hätten den Montag dazu genutzt, den Schülern Vorbereitungshinweise für Prüfungen, Hausaufgaben sowie Lernpakete und Hinweise zur Weiterarbeit für die kommenden Wochen zu geben. Für Lehrer bestehe weiterhin die Dienstpflicht, sagte eine Sprecherin des Kultusministeriums. Sie müssten erreichbar sein für die Schüler und könnten von den Schulleitungen jederzeit etwa zur Notbetreuung von Kindern an die Schule beordert werden.

Nicole Rabus

Land ruft keinen Katastrophenfall aus

11:32
16.03.2020
Die baden-württembergische Landesregierung sieht trotz des grassierenden Coronavirus derzeit keine Notwendigkeit zur Ausrufung des Katastrophenfalls wie in Bayern. Man arbeite in gut funktionierenden Strukturen, die teils erprobt seien aus der Flüchtlingskrise, teilte ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Stuttgart mit. Auch Ausgangssperren ziehe man derzeit noch nicht in Betracht.
Baden-Württemberg ist neben Nordrhein-Westfalen und Bayern das am stärksten von der Ausbreitung des Coronavirus betroffene Bundesland. Drei infizierte Menschen sind bisher gestorben.

Nicole Rabus