Letztes Update:
20210124142453

Über zwei Milliarden ausgezahlt

13:49
08.06.2020
Rund 241 500 Selbstständige und kleine Firmen in Baden-Württemberg haben Geld aus der Corona-Soforthilfe erhalten. Insgesamt seien mehr als 2,2 Milliarden Euro ausgezahlt worden, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag als vorläufige Bilanz mit. Anträge konnten bis Ende Mai gestellt werden.

Den größten Teil machten sogenannte Soloselbstständige und Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten aus. Hier gab es den Angaben zufolge knapp 210 000 Auszahlungen. Außerdem bekamen knapp 18 000 Firmen mit sechs bis zehn Beschäftigten und knapp 14 000 Betriebe mit maximal 50 Beschäftigten Unterstützung. Rund 31 000 Anträge wurden abgelehnt. Das Land zahlt aus eigener Tasche rund 408 Millionen Euro, der Rest kommt vom Bund.

Die enorme Nachfrage habe gezeigt, dass das Programm den akuten Bedarf in der schwierigen Zeit getroffen habe, betonte das Ministerium. «Wir konnten so die direkten Folgen des Shutdowns abdämpfen und bedrohte Existenzen sichern», sagte Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Die Krise sei allerdings noch längst nicht überstanden, deswegen werde nun in Abstimmung mit dem Bund an Nachfolgeprogrammen gearbeitet.

Nicole Rabus

Das gilt ab dem 9. Juni

12:16
08.06.2020
Ab dem 9. Juni sollen sich bis zu 20 Personen aus verschiedenen Haushalten zu privaten Feiern in privaten Räumen treffen dürfen. Bei Privatveranstaltungen in öffentlich angemieteten Räumen – zum Beispiel Hochzeiten, Taufen und Geburtstage – sollen künftig bis zu 99 Menschen zusammenkommen dürfen. Dabei sind die Hygienevorschriften der Gaststätten einzuhalten, auch die geltenden Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum bleiben bestehen.
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Nicole Rabus

Basketballer muss wegen Coronavirus pausieren

15:52
07.06.2020
Die MHP Riesen Ludwigsburg müssen zum Auftakt des Meisterturniers der Basketball-Bundesliga in München auf Jaleen Smith verzichten. Bei dem Amerikaner wurde bei einer Testreihe eine alte Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Der 25-Jährige muss dem strengen Hygienekonzept der Liga zufolge erst zwei negative PCR-Ergebnisse im Abstand von mindestens 24 Stunden nachweisen, ehe er in München zum Team darf.

Das ist inzwischen der Fall, daher kann nach Angaben des Clubs von "einer abgeschlossenen Infektion ausgegangen werden, bei welcher der Spieler selbst auch nicht mehr infektiös ist". Smith wird daher am Montag in München zum Team stoßen. Der Point Guard, der für das Turnier aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt war, verpasst daher nur das erste Ludwigsburger Spiel gegen Rasta Vechta am Sonntagabend (19.00 Uhr/Magentasport).

Simone Lohner