Letztes Update:
20210124142453

Reisewarnungen aufgehoben

11:47
03.06.2020
Nach drei Monaten wird am 15. Juni die Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie für zunächst 29 europäische Länder aufgehoben. 
Auch für Großbritannien und die vier Schengen-Staaten Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein gilt dann keine Reisewarnung mehr. Trotzdem wird davon abgeraten, beispielsweise nach Großbritannien zu reisen, solange es für Einreisende eine 14-tägige Quarantäne-Verpflichtung gibt. 

Hier bleiben Einreiseverbote bestehen
Norwegen wird vermutlich einen Sonderweg gehen und das Einreiseverbot bis zum 20. August aufrechterhalten. Nur Dänen dürfen ab 15. Juni einreisen, geprüft wird dies auch für Deutschland. Für alle anderen EU- und Schengen-Staaten soll es dann eine stufenweise Einreiseerlaubnis geben. Auch mit der Reise nach Spanien müssen sich Urlauber noch etwas gedulden. Hier werden die Grenzen voraussichtlich erst ab 1. Juli öffnen und die Zwangsquarantäne aufgehoben.

Konsequenzen für Pauschalreisen
Pauschalurlauber, die ihre Reise vor dem 17. März gebucht haben, als die weltweite Reisewarnung ausgesprochen wurde, können bei einem Reisebeginn bis zum 14. Juni von der Reise zurücktreten, ohne Stornogebühren zahlen zu müssen.

Diese Regeln gelten in den einzelnen Ländern.

Nicole Rabus

Einbruch bei Industrieproduktion

10:51
03.06.2020
Die Corona-Pandemie hat die Aufträge in der baden-württembergischen Industrie massiv einbrechen lassen. Im Vergleich zum April 2019 betrug das Minus im April 2020 mehr als 43 Prozent. Der Produktionsrückgang betrug im selben Monat fast 36 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Die Umsätze der Industriebetriebe gingen um gut 35 Prozent zurück. Gleichzeitig werde bereits den vierten Monat in Folge ein Abbau der Beschäftigung verzeichnet.

Der massive Rückgang der Aufträge übertreffe selbst die stärksten Einbrüche der Weltwirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009, teilten die Statistiker mit. Die Bestellungen aus dem Ausland seien mit 47 Prozent noch stärker zurückgegangen als die Inlandsaufträge (minus 38 Prozent).

Nicole Rabus