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20210124142453

Heiraten in Esslingen mit Gästen erlaubt

08:06
20.05.2020
Bislang wurden die Esslinger Hochzeitspaare auf eine harte Probe gestellt, indem nur 4 Personen bei der Trauung zugelassen waren und das Ganze ohne Traurede stattgefunden hat, so die Stadt Esslingen. Nun lassen die weiteren Lockerungen der landesweiten Corona-Verordnung, sowie auch die räumlichen Verhältnisse in den Trauräumen, mehr Gäste zu. Ab sofort können laut der Stadtverwaltung im Neuen Rathaus insgesamt 7 Personen (inklusive Brautpaar) zu Trauung kommen, im Alten Rathaus sind insgesamt 17 Personen (ebenfalls inklusive Brautpaar) zugelassen.
Es gilt aber auch hier das Tragen eines Mundschutzes und natürlich sind auch vor, während und nach der Trauung die Abstandsregeln von 1,50 einzuhalten. Mit einer Ausnahme: Das Brautpaar darf sich natürlich küssen – ganz ohne Mundschutz.

Die Trauzeremonie selbst wird wieder mit der üblichen Traurede stattfinden, auf Musik allerdings müssen die Paare weiterhin verzichten. Dies gibt dem Standesbeamten die Möglichkeit, zwischen den Trauungen ausreichend zu lüften und Türen, Schreibmaterial und Tisch zu desinfizieren. Für die Gäste selber steht am Eingang übrigens ein Desinfektionsspender zur Verfügung.
Auf diesem weiteren Weg zu „Normalität“ hoffen die Standesbeamten allerdings, dass sich die Hochzeitsgesellschaften auch im öffentlichen Raum an die vorgegebenen Regeln halten. Nicht nur als Vorbild für die anderen Paare, sondern auch zum Wohle unserer aller Gesundheit.

Simone Lohner

DLRG Landesverband: "Nicht auf Seen ausweichen"

08:02
20.05.2020
Die Entwicklung der Corona-Pandemie hat auch die DLRG zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Seit dem 13.März wurden der Übungsbetrieb, die Lehrgänge und alle Gemeinschaftsveranstaltungen im ganzen Landesverbandes Württemberg e.V. der DLRG eingestellt. Der normalerweise Mitte Mai beginnende Wachdienst an Freibädern und Seen kann aufgrund der derzeit geltenden Regelungen der Landesregierung nicht gestartet werden.
„Auch wenn die Freibäder geschlossen sind, bitten wir die Bevölkerung, nicht auf Seen oder andere Gewässer auszuweichen, solange die derzeitigen Regelungen vorherrschen und Abstands- sowie Hygieneregeln eingehalten werden müssen“ so Armin Flohr, Präsident DLRG Landesverband Württemberg e.V.

„Eine Durchführung des Wachdienstes an Seen - und somit die Präsenz vor Ort - kann derzeit nicht gewährleistet werden“ so Eberhard Metzger, Leiter Einsatz des DLRG Landesverbandes Württemberg e.V. „Unsere Einsatzkräfte sind in Notfällen einsatzbereit. Wir hoffen jedoch auch, dass diese nur in wirklich unvermeidbaren Notsituationen gerufen werden müssen“ so Metzger weiter.
„Wir bleiben für Sie einsatzbereit – bleiben Sie für uns zu Hause! Sie schützen damit sich selbst aber vor allem auch unsere Einsatzkräfte“ so Flohr.

Einsatzkräfte wurden in den vergangenen Wochen bundesweit immer wieder zu Einsätzen auf dem Wasser gerufen, weil einige Uneinsichtige den Ernst der Lage scheinbar noch immer verkennen. Hierdurch werden Retter unnötig belastet und einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt, warnen die Gliederungen des DLRG Landesverbandes Württemberg e.V.

Simone Lohner