Bund und Länder wollen den Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel wieder erlauben, wenn auch mit Einschränkungen für einige Sportarten. Darauf verständigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch.
Nach Wochen des Stillstands durch die Corona-Pandemie darf sportartenspezifisch nach bestimmten, coronabedingten Regeln trainiert werden. Abstandhalten und Kontaktlosigkeit ist dabei aber erstes Gebot: Deshalb darf im Karate und Ringen noch nicht auf der Matte gegeneinander gekämpft und in Mannschaftssportarten wie Basketball oder Handball zunächst nur individuell trainiert werden. Erst schrittweise soll danach in Kleinstgruppen geübt werden und erst am Ende der Corona-Krise wieder Training und Spiele in voller Teamstärke möglich sein. Dagmar Freitag, die Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, warnt vor dem Neustart, dies alles „mit Augenmaß und Weitsicht zu tun, um die Risiken auch weiterhin zu minimieren“.