Letztes Update:
20210124142453

Verdi kritisiert Fehler bei Ladenöffnung

06:29
30.04.2020
Die Gewerkschaft Verdi  sieht Versäumnisse der Stuttgarter Händler im Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Vor allem ein Vorfall in einer Filiale eines Textilunternehmens hat bei Verdi die Alarmglocken schrillen lassen. Lesen Sie mehr...

Jakob de Santis

Verband: Corona-Krise überstehen nicht alle Friseure

05:58
30.04.2020
Von Montag an heißt es in rund 11.500 Friseursalons im Südwesten wieder Waschen, Schneiden, Legen. Nach siebenwöchiger Abstinenz wegen der Corona-Krise gibt es einen Andrang auf die Haarkünstler, die sich vor Terminwünschen kaum retten können. Doch manch ein Betrieb wird wegen der hohen Einnahmeausfälle nicht überleben. Der Fachverband Friseur und Kosmetik sieht eine «Marktbereinigung» voraus. Landesgeschäftsführer Matthias Moser sagte: «Von Insolvenz sind insbesondere Betriebe ohne Rücklagen bedroht.» Vor fünf Jahren waren es noch 10.800 Friseurläden.

Die Kleinunternehmer sind aber nicht nur durch fehlende Einnahmen gebeutelt. Auch die neuen Regeln zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus schlagen heftig zu Buche: Weil der Abstand zwischen den Arbeitsplätzen mindestens 1,5 Meter voneinander entfernt sein muss, werden Kapazitäten verringert. Kostentreiber sind Desinfektionsmittel, Einmalumhänge und ein Reservoir von Schutzmasken für Mitarbeiter und Kunden, die ihren Mund-Nasen-Schutz vergessen haben. Für die Kunden wird sich der Mehraufwand im Geldbeutel wohl bemerkbar machen.

Jakob de Santis

Experten rechnen mit deutlichem Anstieg der Arbeitslosigkeit

05:38
30.04.2020
Mit einiger Verzögerung dürften sich die Folgen der Coronavirus-Krise nun auch auf dem Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg zeigen. Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen im April deutlich gestiegen ist - im Vergleich zum April 2019 sowieso, aber auch im Vergleich zum März. Obwohl die Pandemie das Land da schon voll erfasst hatte, war die Arbeitslosigkeit im März sogar noch leicht gesunken. 214.118 Menschen waren ohne Job, die Quote lag bei 3,4 Prozent. Die Zahlen waren allerdings nur bedingt aussagekräftig, weil die Daten erhoben worden waren, bevor Mitte März das öffentliche Leben im Südwesten weitgehend heruntergefahren wurde. Die offiziellen Zahlen für April gibt die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag (10 Uhr) bekannt.

Jakob de Santis