Die
Demonstration gegen die geltende Corona-Verordnung am Samstag auf dem
Stuttgarter Schlossplatz wird ein Nachspiel haben. Weil von Teilnehmern vielfach die
Abstandsregeln nicht eingehalten wurden, will die Stadt für weitere Kundgebungen dieser Art die Auflagen verschärfen und einen größeren Platz wählen.
Es ist die dritte Demonstration dieser Art gewesen, die am Samstag auf dem Schlossplatz stattgefunden hat. Angemeldet hatte auch diese der
IT-Unternehmer Michael Ballweg. Er ist der Ansicht, dass die Corona-Verordnungen die Grundrechte gefährden. Die vorigen Male waren dem Aufruf
30 bis 40 Personen gefolgt. Angemeldet war bei der Stadt Stuttgart erneut eine Demonstration mit bis zu 100 Teilnehmern. Für diese Anzahl hielt man die Größe des Schlossplatzes auch bei Einhaltung der Abstandsregeln für ausreichend. Tatsächlich kamen nach Angaben der Polizei
zwischen 350 und 500 Personen. Die haben, wie Fotos belegen, häufig Distanz vermissen lassen. Es habe „Verstöße gegen die Abstandsregeln gegeben“, sagte ein Polizeisprecher. Genauere Angaben machte er nicht, man habe diese nicht gezählt. „Aber es waren einige“, so der Sprecher.
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Patrick Kuolt