Frauen, die während der Corona-Krise
häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, können kaum Unterschlupf in den Frauenhäusern im Land finden. „Das bestehende Problem, dass es in Baden-Württemberg
viel zu wenig Plätze gibt, wird durch die Corona-Krise
deutlich verschärft“, sagte Andrea Bosch von der Koordinierungsstelle der
Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser. Es sei zu befürchten, dass mit den Lockerungen in der Corona-Krise Opfer häuslicher Gewalt verstärkt Schutz brauchten. Doch
freie Plätze seien in den 42 Frauen- und Kinderschutzhäusern
Mangelware.
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Patrick Kuolt