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Hochschullehrer kritisieren Regeln zur Kontrolle von 3G-Nachweisen

13:51
04.10.2021
Die Hochschullehrer in Baden-Württemberg haben zu Semesterbeginn die vom Land vorgeschriebenen Kontrollen der sogenannten 3G-Regel kritisiert. Der Vorsitzende des Verbands Hochschule und Wissenschaft, Peter Heusch, sagte am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart: „Unser größtes Problem ist, dass wir für den Aufenthalt der Studierenden auf dem Campus in Selbstlernräumen die 3G-Regel flächendeckend überprüfen sollen. Das ist ein Wahnsinnsaufwand und von den Lehrenden nicht zu leisten.

Mit Beginn des neuen Semesters müssen die Hochschulen und Universitäten im Südwesten kontrollieren, ob Studierende auf Corona getestet, gegen das Virus geimpft oder von einer Erkrankung genesen sind (3G). Heusch, Professor an der Hochschule für Technik Stuttgart, sieht keinen Sinn darin, zwischen Lehrräumen und Lernräumen zu unterscheiden. In Hörsälen soll mit Stichproben kontrolliert werden. „Nachvollziehbar ist das auf keinen Fall.“ Selbst die Stichproben seien von den Hochschulen kaum leistbar. Viele Hochschulen hätten dafür einen externen Dienstleister engagiert. Hier lesen Sie mehr zum Thema.

Jakob de Santis