Noch nie wurden
so viele Menschen in so kurzer Zeit gegen dieselbe Krankheit geimpft. Experten überrascht es daher nicht, dass es seit Beginn der Corona-Impfkampagnen
öfter Meldungen über gesundheitliche Probleme nach Impfungen gibt. Manche Impfreaktionen sind
so selten, dass sie
in Studien nicht auffallen, sondern erst nachdem
Hunderttausende oder Millionen Menschen geimpft wurden.
In einer
Datenbank sammelt die
Europäische Arzneimittelagentur (EMA) Verdachtsmeldungen zu möglichen Impfreaktionen. Die Zahl der Meldungen liegt beim
Impfstoff von Biontech/Pfizer, der in der EU für fast drei Viertel der Impfungen eingesetzt wurde,
aktuell bei 325.000. Bezogen auf
388 Millionen Impfdosen in der EU ist das ein
Anteil von weniger als 0,1 Prozent.
Grob gerechnet wurde
nach jeder 1200. Impfung ein Verdacht auf eine Impfreaktion gemeldet. Dabei geht es sowohl um
leichte Symptome wie Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit und Fieber als auch um
schwere Komplikationen bis hin zu Todesfällen.
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Patrick Kuolt