Je näher die
Schließung der Kreisimpfzentren rückt, desto stärker wächst der Druck auf das baden-württembergische Sozialministerium, die Einrichtungen über den
30. September hinaus geöffnet zu lassen. „An uns wenden sich vermehrt Menschen, die
verzweifelt fragen, wo sie denn ihre
Zweitimpfung bekommen sollen, wenn wir in drei Wochen schließen“, sagt
Markus Müller, der
ärztliche Leiter des
Impfzentrums in der
Esslinger Zeppelinstraße. Seinen Worten zufolge stünden dann vor allem die Impfwilligen regelrecht auf der Straße, die
keinen Hausarzt hätten.
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Julia Hawener