Die
Gesundheitsminister der Länder wollen heute über
Corona-Impfangebote für
Jugendliche beraten. Nach einem Vorschlag des
Bundesgesundheitsministeriums sollen
12- bis 17-Jährige in allen Bundesländern ein solches Angebot bekommen. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor.
Die
Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte im Mai den Covid-19-Impfstoff von
Biontech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen, vor wenigen Tagen folgte auch die Freigabe für
Moderna. Für Deutschland empfiehlt die
Ständige Impfkommission (Stiko) die Impfung trotz heftigen politischen Drucks bisher jedoch nur vor allem Kindern und Jugendlichen mit bestimmten
Vorerkrankungen wie
Diabetes oder
Adipositas, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben.
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Julia Hawener