Letztes Update:
20210124142453

Neue Herausforderungen fürs Tierheim

15:44
14.04.2020
Die Corona-Epidemie macht auch vor dem Esslinger Tierheim nicht halt. So ist es zurzeit schwieriger, Tiere zu vermitteln. Zudem bleiben Spenden und Einnahmen von Festen aus. Mehr zur derzeitigen Situation des Tierheims erfahren EZ+-Abonnenten hier.

Jakob de Santis

Schulen öffnen frühestens am 27. April

14:44
14.04.2020
Die baden-württembergische Landesregierung will die Schulen im Land frühestens am 27. April wieder öffnen – und das zunächst auch nur für wenige Schüler. Dies geht offenbar aus einem Papier des Staatsministeriums hervor, das zur Vorbereitung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf die Schaltkonferenz der Länderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Corona-Krise an diesem Mittwoch dient. Bereits ab kommender Woche könnte es demnach zu ersten, leichten Lockerungen der Corona-Auflagen in Dienstleistungsbereichen kommen. Genaueres erfahren EZ+-Abonnenten hier.

Jakob de Santis

Wirtschaftsministerin: Einheitliche Regeln für Ladenöffnung nötig

13:59
14.04.2020
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) fordert zur Lockerung der Corona-Beschränkungen bundesweit einheitliche Regeln und Schutzstandards. «Aus meiner Sicht muss ab einem festgelegten Stichtag grundsätzlich öffnen dürfen, wer diese Standards dauerhaft und konsequent umsetzen und einhalten kann, unabhängig von der Branche, vom Sortiment oder der jeweiligen Firmengröße», sagte Hoffmeister-Kraut am Dienstag auf Anfrage. Pauschale, branchen- oder sortimentsbezogene Verbote seien allein schon aus rechtlichen Gründen auf Dauer nicht tragbar.

Jakob de Santis

Wilhelma: Täglicher Betrieb im Ausnahmezustand

13:18
14.04.2020
Eigentlich ist die Stuttgarter Wilhelma immer geöffnet: jeden Tag im Jahr. Umso eindrücklicher ist jetzt der seit Wochen fast menschenleere Ausnahmezustand in der Traditionseinrichtung, durch die sonst über anderthalb Millionen Gäste im Jahr spazieren.

Die Infektionsschutz-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie machen die vorsorgliche Schließung für die Öffentlichkeit notwendig. Doch hinter den Kulissen geht der tägliche Betrieb im botanisch-zoologischen Garten weiter. 

Bisher ist die Wilhelma noch coronafrei. Doch sollte ein Infektionsfall auftreten, müsste dadurch nicht gleich eine gesamte Abteilung zeitgleich in Quarantäne. Das Prinzip gilt für alle Bereiche des Betriebs. „Damit haben wir immer eine gesunde Ersatzmannschaft in Reserve“, erklärt der Direktor.

Beim Fachbereich Botanik stand etwa die Herkulesaufgabe an, das große Wasserbecken im Maurischen Garten von Algen zu befreien, damit danach die tropischen Seerosen einziehen können. Solange noch kein Blatt an der Wasseroberfläche die Sonne abhält, wächst und gedeiht der grüne Teppich in dem 650 Quadratmeter großen Bassins ungebremst. Für die aufwendige Säuberungsaktion zwischen den 71 Pflanztrögen und den verzweigten Rohrleitungen nahmen sich die Gärtnerinnen und Gärtner drei Tage Zeit, um das Becken von den unendlichen Girlanden aus Algen zu reinigen.

Die Technikabteilung treibt in der Zwischenzeit einige Arbeiten voran, die im Besucherbetrieb hinderlich wären. Dazu gehört zum Beispiel die Belagserneuerung der Wege im Maurischen Garten oder an der Terracotta-Wand vor dem Haupteingang.

Patrick Kuolt