Bei der Öffnung der Schulen nach der Corona-Zwangspause sollen die
Prüflinge aller weiterführenden Schularten Vorrang haben. Dies erklärte Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Dienstag: «Es macht Sinn, dass wir beim Wiedereinstieg mit den Schülern beginnen, die in diesem Jahr ihre Abschlussprüfungen schreiben, weil es natürlich
wichtig ist, dass diese vorher noch ausreichend Präsenzunterricht zur Vorbereitung haben.» Das gelte auch für die Schüler der beruflichen Schulen.
Die Schulen erhielten nach der Entscheidung über das Datum des Wiedereinstiegs
eine Woche Vorlauf. So könnten sie auch Vorkehrungen für unabdingbare Hygiene- und Abstandsregeln treffen.
Eisenmann sprach sich dafür aus,
bei den Grundschulen mit Klassenstufe 4 zu beginnen, um den Übergang auf die weiterführenden Schulen gut vorbereiten zu können. Die weiteren Entscheidungen in dieser Woche auf den Konferenzen der Ministerpräsidenten und der Kultusminister seien aber noch abzuwarten.
Jakob de Santis