Gerüchte zu Covid-19-Infektionen machen schnell die Runde.
Bereits gestern hatte sich eine Meldung, bei
Porsche in Stuttgart sei ein vor Kurzem aus Italien zurückgekehrter Mitarbeiter mit grippeähnlichen Symptomen nach Hause geschickt worden, als
falsch erwiesen.
Jetzt
dementiert auch die
Siemens AG Gerüchte, in ihrem Karlsruher Werk habe es einen ersten Fall der Krankheit gegeben. Entsprechend äußerte sich eine Sprecherin des Konzerns gegenüber der EZ. Aber: "Die Maßnahmen bei Siemens zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von einem globalen Beratungsteam unter der Führung von Human Resources angestoßen", so die Sprecherin. Den Mitarbeitern werde dringend empfohlen, auf nicht unbedingt notwendige
Geschäftsreisen zu verzichten und im Zweifelsfall Termine durch Telefonkonferenzen zu ersetzen.
Reiserückkehrer sollen sich zunächst bei der Personalabteilung melden, bevor sie wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren.
Julia Theermann