Altbundespräsident Joachim Gauck fordert eine größere
Toleranz für sogenannte Querdenker und Impfgegner. "Ja, das
Ausmaß an Spinnerten, die Querfront von Linksaußen bis Rechtsaußen und das Esoterische, das
alles schreckt ab", sagte er dem "Tagesspiegel" im Hinblick auf Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen.
"Aber nicht alle, die dort mitlaufen, sind eine
Gefahr für die Demokratie. Wir können doch nicht alle ausgrenzen, die
mit der Corona-Politik unzufrieden sind." Wer Hass und Hetze verbreite, dem müsse
mit rechtsstaatlichen Mitteln entgegengetreten werden. "Aber ich möchte auch nicht, dass wir mit dem
illiberalen Mittel des Verbotes einschreiten, solange jemand
nicht wirklich die Demokratie gefährdet", so Gauck.
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Patrick Kuolt