Der Landkreis nimmt Eltern Kosten für das Schülerticket von den Schultern. Der Elternanteil für den Monat April werde der Kreis übernehmen, teilte am Donnerstag Landrat Heinz Eininger mit. Dies werde mit der Mai-Abrechnung verrechnet. Gleichzeitig richtete Eininger einen dringenden Appell an Schüler und Eltern: Sie mögen die Schülertickets für den öffentlichen Nahverkehr nicht kündigen, sondern normal weiterlaufen zu lassen. Der Landrat wörtlich: „Wir setzen auf ein verantwortungsbewusstes Handeln der Eltern und leisten unseren Beitrag, in dem wir für den Monat April die Eigenanteile der Eltern übernehmen. Wenn wir so umsichtig und vorsorgend umgehen, vermeiden wir nach der Corona-Krise eine Krise beim Schülerverkehr.“
Da die Verkehrsunternehmen, insbesondere aber viele mittelständische Busunternehmen die Fahrgelderlöse aus Schülerticketverkäufen dringend zur Stabilisierung ihres Unternehmens brauchen, hätte ein Wegbrechen dieser Einnahmen große betriebswirtschaftliche Folgen bis hin zur Insolvenz des jeweiligen Unternehmens. Landrat Eininger: „Dies gilt es zu vermeiden! Der Schülerverkehr ist ein zentrales Standbein unseres öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis."