Das
baden-württembergische Kraftfahrzeuggewerbe fordert eine rasche Öffnung der Autohäuser. Der Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen sei wichtig, damit die Betriebe, die zur Werkstatt auch Handel betrieben,
wieder auf wirtschaftlich sicheren Beinen stünden, teilte der Verband am Mittwoch in Stuttgart mit. In Autohäusern und auf den Verkaufsflächen im Freien
ausreichenden Corona-Abstand zu halten, sei ein lösbares Problem. Es könne auch Mundschutz bereitgestellt werden, wenn das die Wiedereröffnung beschleunige.
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sagte, wegen der massiven Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft setze man sich im Rahmen des rechtlich Zulässigen für eine wirtschaftsfreundliche Auslegung der Corona-Verordnung ein. «Wir schlagen deshalb vor, dass in absehbarer Zeit und
schrittweise all jene Betriebe wieder öffnen dürfen, die die erforderlichen Hygiene-Standards in ihren Geschäften gewährleisten können. Dazu zählen nach unserer Auffassung unter Beachtung der Infektionsschutzvorgaben auch Autohäuser.»
Jakob de Santis