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Geteiltes Echo auf Ergebnis des Impfgipfels

15:01
27.04.2021
Die Ergebnisse des jüngsten Impfgipfels zwischen Bund und Ländern hat weder die Vertretung der niedergelassenen Ärzte im Land noch die hiesigen Impfzentren überrascht. Dass die Priorisierung beim Impfen weiter beibehalten wird, mache die Arbeit zwar bürokratischer und schwieriger, sei derzeit aber durchaus noch sinnvoll.

„Man hat festgelegt, was ohnehin schon klar war“, kommentiert Kai Sonntag, der Pressesprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Baden-Württemberg, die Ergebnisse. Dass die Priorisierung bestehen bleibt, findet in der Ärzteschaft offenbar ein geteiltes Echo. Weil die Priorisierung „in den Praxen einen enormen organisatorischen Aufwand bedeutet“, gebe es Stimmen, die diese lieber früher als später aufheben wollten, sagt Sonntag.

Würde man dies aber jetzt schon tun, könnte angesichts der weiter begrenzten Impfstoffmengen in der Summe zwar nicht mehr geimpft werden. Viele Praxen fürchteten aber eine erneute Flut von Anrufen. Mehr dazu... 

Patrick Kuolt