Lernen für die Schule gehörte schon in
Vor-Corona-Zeiten nicht unbedingt zur Hitparade der Lieblingsbeschäftigungen
deutscher Kinder und Jugendlicher. Während des
Corona-Lockdowns zu Beginn dieses Jahres ist aber offenbar nicht nur die Beliebtheit von Lernen weiter
geschrumpft, sondern auch die
Bedeutung. Das hat eine
Umfrage des Münchner Ifo-Instituts unter 2122 Eltern ergeben. Der zufolge haben Schüler während des Fernunterrichts durchschnittlich 4,3 Stunden täglich mit schulischen Aufgaben zugebracht, aber
4,6 Stunden vor dem Fernseher oder mit Spielen am Computer oder am Handy.
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Julia Hawener