Das Kontaktverbot und die
Schließung vieler Betriebe und Einrichtungen als notwendige Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus treffen viele
Gewerbetreibende und Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Esslingen hart. Um sie bestmöglich zu unterstützen und die schwierige Zeit zu überbrücken, nutzt die
Stadt Esslingen die
rechtlichen Möglichkeiten und die eigenen finanziellen Möglichkeiten als Puffer.
Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger: „Wir werden mit unseren Möglichkeiten als Stadt dazu beitragen, dass Gastronomie, Einzelhandel aber auch Familien besser durch die Krise kommen. In diesen Zeiten müssen
alle zusammenstehen, alle müssen ihren Beitrag leisten.“
Schon seit Mitte März werden demnach
Stundungs- und Herabsetzungsanträge für die Gewerbe- und die Vergnügungssteuer prioritär bearbeitet und die
Forderungen vorerst bis in den Herbst zinslos gestundet.
Neben Stundungen im gewerblichen Bereich, verzichtet die Stadt derzeit auch auf den
Einzug der Kinderbetreuungs- und der Musikschulgebühren. Damit finanzieren wir das angekündigte
„100-Mio.-EUR-Programm“ der Landesregierung vor. Wir hoffen, dass das Land die tatsächlichen Einnahmeausfälle dann auch wirklich kompensiert.“, so
Finanzbürgermeister Rust.
Darüber hinaus wird die Stadt schon jetzt die im Haushalt geplanten laufenden
Zuschüsse für das Jahr 2020 komplett auszahlen. Das hilft vielen freien Trägern in der
Kinderbetreuung, Vereinen und Institutionen in Sport, Kultur und Sozialem, die durch Corona entstehenden
Liquiditätsengpässe zu mildern.
Patrick Kuolt