Seit
Freitag, 19. März, werden
Menschen über 80 Jahre aus Altbach, Deizisau und Plochingen in Altbach geimpft. Als weitere Gemeinde werden in der kommenden Woche Menschen über 80 Jahre
in Notzingen geimpft werden. Mit weiteren Kommunen im Landkreis werden derzeit
Termine für Impfaktionen vor Ort oder in den Kreisimpfzentren vereinbart. Noch
vor Ostern soll so ein guter Teil der Impfaktionen durchgeführt werden können.
Die Impfaktionen vor Ort sind bisher so geplant, dass
kleinere und schneller von einer Kommune zu organisierende Aktionen nun zeitnah umgesetzt werden. Größere Aktionen werden entsprechend später eingeplant, damit den Städten noch mehr Zeit für die Organisation bleibt. So sind
in Nürtingen und Kirchheim zum Beispiel im Laufe des Aprils
weitere Vor-Ort-Impfaktionen geplant.
Nachdem das Sozialministerium den Landkreisen beim Impfen freiere Hand ließ, hat
der Landkreis in Zusammenarbeit mit den Maltesern ein Impfkonzept erstellt. In den Städten und Gemeinden oder mit Terminkontingenten
in einem der beiden Kreisimpfzentren in Esslingen und an der Messe Stuttgart werden
vorrangig Menschen über 80 Jahre geimpft, die im Landkreis Esslingen leben und bisher keinen Impftermin bekommen haben oder denen der Weg in ein Kreisimpfzentrum zu beschwerlich ist – insgesamt leben
rund 36.000 Menschen in dieser Altersgruppe im Landkreis.
Die Kommunen im Landkreis Esslingen greifen bei den Vor-Ort-Impfaktionen auf die den beiden Kreisimpfzentren angeschlossenen
vier Mobilen Impfteams (MIT) sowie auf die
MIT des Zentralen Impfzentrums in Stuttgart zurück. Das Landratsamt hatte im Vorfeld den Kommunen eine Abfrage zukommen lassen. Von
39 der insgesamt 44 Kommunen im Kreis gab es inzwischen eine Rückmeldung mit einer Interessensbekundung.
Bei der Impfung von Menschen, die über die
zentrale Impfterminvergabe des Landes auf einer Warteliste gelandet sind, kommen die Mitarbeitenden im Kreisimpfzentrum in Esslingen gut voran.
Patrick Kuolt