CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann hat die stärkere Lockerung des Corona-Lockdowns für
Stadt- und Landkreise mit niedrigen Infektionszahlen verteidigt. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. „Den Vorwurf, dass nun ein
Flickenteppich entstehe, kann ich nachvollziehen“, sagte die CDU-Politikerin.
Aber das Land sei nun mal von
regionalen Besonderheiten und Erwartungen geprägt und die
regionalen Inzidenzen gingen sehr weit auseinander. „In einem Flächenland wie Baden-Württemberg wäre es deshalb
ungerecht, wenn ein Einzelhändler auf der
Ostalb, in Böblingen oder in Freudenstadt bei sehr niedriger Inzidenz
nicht öffnen darf, weil der Wert zum Beispiel im
Landkreis Schwäbisch Hall momentan noch
weit über 100 liegt.“
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Patrick Kuolt