Viele Apotheken wollen Corona-Schnelltests anbieten – darauf setzt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Wenn die Laienschnelltests nicht pünktlich zum 1. März die Zulassung erhalten, kommt den Apotheken eine bedeutsame Rolle innerhalb der Teststrategie zu.
Die Apotheker in Baden-Württemberg befürchten, ab März von Kunden überrannt zu werden, die einen Corona-Schnelltest machen wollen. „Spahns Vorstoß belastet die Apotheken stark. Da kommt eine Riesenwelle auf das System zu“, sagt Pressesprecher Frank Eickmann vom Landesapothekerverband (LAV). Vor allem, weil nicht alle Apotheken im Land die Schnelltests durchführen könnten.
Zurzeit verfügten von den landesweit 2300 Apotheken gerade einmal zehn Prozent über die nötigen Räumlichkeiten und das Personal dafür. „Unser Ziel ist es, das Netz der testenden Apotheken noch zu erweitern und auszubauen“, sagt Tatjana Zambo, die Vizepräsidentin des LAV. Hier lesen EZ-Plus-Abonnenten mehr zum Thema.