Beamte des Polizeipräsidiums Mannheim haben die Praxisräume von Bodo Schiffmann durchsucht. Der Sinsheimer HNO-Arzt gehört zu den bekanntesten Gegnern der staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Wie der „Querdenken“-Anwalt Markus Haintz mitteilte, sei unter anderem Schiffmanns Handy mitgenommen worden. „Streamen kann er also nicht mehr“.
Bei der Durchsuchung gehe es um den Vorwurf, falsche Atteste ausgestellt zu haben, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Heidelberg. Schiffmann soll den Empfängern bestätigt haben, aus medizinischen Gründen keine Maske tragen zu können. Einen Großteil der Betroffenen habe er aber möglicherweise überhaupt nicht untersucht, so der Verdacht. Für den Abend kündigte die Staatsanwaltschaft eine Presseerklärung an.