Letztes Update:
20210131085358

Stuttgarter Messe rechnet mit schwierigen Jahren

08:53
31.01.2021
Digitale Messen sind nach Auffassung des Stuttgarter Messechefs Roland Bleinroth keine dauerhafte Alternative. „Das Messewesen lässt sich nicht vollständig digitalisieren“, sagte Bleinroth der dpa. Aber mit digitalen Angeboten könne eine Präsenzveranstaltung in Zukunft erweitert werden.

Unternehmen hätten berichtet, dass sie bei Veranstaltungen über das Internet zwischen 70 bis 90 Prozent weniger Umsatz machten. Bleinroth hob hervor, dass der Kontakt zwischen Ausstellern und Besuchern wichtig sei, um entsprechende Geschäfte anzubahnen.

In Stuttgart war der letzte Messetag am 1. März vergangenen Jahres. Das faktische Aus für die Branche seitdem macht sich natürlich in der wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens massiv bemerkbar. Mehr dazu... 

Patrick Kuolt

Strobl warnt vor falschen Hoffnungen auf Lockerungen

08:49
31.01.2021
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl warnt vor falschen Hoffnungen auf Lockerungen der Corona-Beschränkungen nach dem 14. Februar. Zwar gebe es die Einschränkungen nur so lange, wie sie unbedingt notwendig seien. „Freilich wäre es fatal, jetzt den Fehler des Lockdowns light im November zu wiederholen. Damals wurden Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Maßnahmen gemacht, die enttäuscht werden mussten“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK) sprach sich ferner für drastische Reisebeschränkungen aus. „Ich bin hier für strikte Einreiseverbote - mit allem, was das deutsche Verfassungsrecht und das europäische Recht hergeben“, sagte Strobl. „Wir müssen den Flugverkehr - zumindest aus Ländern, in denen sich Corona-Mutationen ausbreiten - auf nahe Null bringen. Frachtflugzeuge mögen eine Ausnahme sein.“

Auch Grenzschließungen wie im Frühjahr dürften kein Tabu sein. Strobl nannte es „nicht nachvollziehbar, dass in dieser Situation überhaupt touristische Reisen stattfinden“. Weitere Informationen zum Thema lesen Sie hier.

Patrick Kuolt