Digitale Messen sind nach Auffassung des Stuttgarter Messechefs Roland Bleinroth keine dauerhafte Alternative. „Das Messewesen lässt sich nicht vollständig digitalisieren“, sagte Bleinroth der dpa. Aber mit digitalen Angeboten könne eine Präsenzveranstaltung in Zukunft erweitert werden.
Unternehmen hätten berichtet, dass sie bei Veranstaltungen über das Internet zwischen 70 bis 90 Prozent weniger Umsatz machten. Bleinroth hob hervor, dass der Kontakt zwischen Ausstellern und Besuchern wichtig sei, um entsprechende Geschäfte anzubahnen.
In Stuttgart war der letzte Messetag am 1. März vergangenen Jahres. Das faktische Aus für die Branche seitdem macht sich natürlich in der wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens massiv bemerkbar. Mehr dazu...