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20210124142453

Notklinik in der Messe geplant

19:52
27.03.2020
Die Medius Klinik in Nürtingen stand am Freitag bundesweit in den Schlagzeilen. Als eines der ersten Krankenhäuser in Baden-Württemberg musste man vier schwerstekranke Corona-Patienten verlegen, weil nicht mehr genügend Beatmungsgeräte für die Intensivbehandlung zur Verfügung standen. Der Krisenstab des Landratsamtes hat diesen Notfall zum Anlass genommen, Pläne zu entwickeln, wie man eine Halle der Landesmesse auf den Fildern in ein Notkrankenhaus umwandeln kann. Geplant seien dort 200 bis 300 Betten, teilte Peter Keck, der Sprecher des Landratsamtes, am Freitagnachmittag mit. Mehr dazu lesen Sie hier.

Patrick Kuolt

Mercedes-Benz bietet Unterstützung an

19:50
27.03.2020
Der Autobauer Mercedes-Benz will in der Coronavirus-Krise die Herstellung von medizinischem Gerät unterstützen. Mithilfe von 3D-Druckern könnten einzelne Bauteile gefertigt werden, die wegen der Pandemie derzeit in der Medizintechnik dringend benötigt würden, teilte die Daimler-Tochter am Freitag mit. "Wir stehen mit unserer Expertise und unserem Spezialwissen für die Fertigung bereit, jetzt ist es an der Medizintechnik, uns zu kontaktieren. Unsere 3D-Drucker stehen auf jeden Fall zur Verfügung", sagte das Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz AG, Jörg Burzer.

Bei Pkw komme der 3D-Druck üblicherweise im Prototypenbau und in der Kleinserienfertigung zum Einsatz. Auch Volkswagen prüft derzeit, ob es mit 3D-Druckern Medizintechnik-Teile fertigen kann.

Patrick Kuolt

9729 Corona-Infektionen im Südwesten

19:33
27.03.2020
Im Südwesten haben sich weitere 1288 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steige die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 9729, teilte das Gesundheitsministerium am Freitagabend mit. Das Durchschnittsalter betrage 48 Jahre. 101 infizierte Menschen seien im Zusammenhang mit Corona bislang im Südwesten gestorben - unter ihnen 70 Männer und 31 Frauen. Das Alter der Verstorbenen liege zwischen 41 und 98 Jahren, hieß es bei der Behörde weiter. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Patrick Kuolt

Stuttgart: Neuinfektionen gedrosselt

17:56
27.03.2020
Auch in Stuttgart nimmt die Zahl der Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, stetig weiter zu. Bis am frühen Freitagnachmittag zählte die Stadtverwaltung 615 gemeldete Fälle, das waren 55 mehr als am Vortag. Inzwischen sind vier Stuttgarter, die infiziert waren, gestorben. Es handle sich dabei durchweg um Menschen hohen Alters, die teils schwere Vorerkrankungen hatten, so der Sprecher der Stadt, Sven Matis. 

Mit Blick auf die vorigen Wochen kommt die Verwaltung zu dem Schluss, dass man in Stuttgart bei der Fallzahlenentwicklung „ein lineares, kein exponentielles Wachstum“ habe, so Matis. Diese Nachricht zeige, „dass die Maßnahmen greifen“. Aber selbst wenn sich die Zahlen so weiterentwickelten, komme man bald auf 1700 bis 1800 Fälle in der Stadt. Mehr zum Thema...

Patrick Kuolt