Baden-Württemberg verzichtet nach dem Ausbruch der Corona-Mutation in einer Freiburger Kita auf eine frühere Öffnung von Kitas und Grundschulen. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag in Stuttgart aus Regierungskreisen erfuhr, hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) entschieden, den Corona-Lockdown auch in Kitas und Schulen bis zum 14. Februar fortzusetzen. Der Regierungschef will seine Entscheidung in einem Statement um 17 Uhr begründen.
Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte kurz vorher noch gewarnt, „vorschnelle Konsequenzen“ aus dem Freiburger Fall zu ziehen. Die CDU-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl am 14. März hatte massiv auf eine Öffnung zum 1. Februar gedrungen. Nach Bekanntwerden des Falls in der Kita am Mittwoch hatte die Landesregierung ihre Entscheidung zunächst vertagt. Nun bleiben die meisten Schulen noch mindestens bis nach den Fasnachtsferien zu - also bis zum 21. Februar. Es gibt aber weiter Notbetreuung und Ausnahmen für Abschlussklassen.