Letztes Update:
20210124142453

Nürtinger Medius-Klinik überlastet

13:38
27.03.2020
Die Beatmungsplätze in der Nürtinger Medius-Klinik sind belegt. Am Donnerstag mussten deshalb mit mehreren Intensiv-Rettungswagen und einem speziell aus der Schweiz angeforderten Intensivtransport-Hubschrauber vier Patienten im Alter zwischen 36 und 60 Jahren in die Universitätsklinik Tübingen und ins Krankenhaus nach Esslingen transportiert werden. Die vier Patienten waren zunächst mit anfänglichen Symptomen in die Medius-Klinik eingewiesen worden. Ihr Zustand hatte sich allerdings rapide verschlechtert. Weil es keine freien Beatmungsplätze mehr gab, mussten sie verlegt werden. Der eingesetzte Hubschrauber ist der sogenannte Lions 3, der zur DRF Luftrettung gehört. Dieser schützt den Piloten und ist speziell für die Verlegung von Intensivpatienten ausgestattet. So können Passagiere unter ständiger Beatmung und Bewachung transportiert werden.

Die Medius-Klinik, die dem Landkreis Esslingen gehört, hatte sich bereits seit Wochen auf die Corona-Krise vorbereitet und die Zahl der Beatmungsplätze auf 18 erhöht, davon zehn für Corona-Patienten. Am Donnerstag waren schließlich alle belegt. Medius-Unternehmenssprecherin Iris Weichsel bestätigte das: „Vier Patienten wurden per Hubschrauber und Krankenwagen nach Tübingen und Esslingen verlegt.“ Die Medius-Klinik in Nürtingen hat momentan 34 Corona-Patienten in klinischer Behandlung.

Weitere Informationen folgen.

Nicole Rabus

Esslinger Stimmen zum Marktplatz EZ-verbindet

13:05
27.03.2020
Seit einigen Tagen ist die Onlineplattform "ezverbindet" online und es werden dort Waren und Dienstleistungen aus Esslingen und der Region angeboten. ES-TV hat sich umgehört, wie die Plattform angenommen wird.

Nicole Rabus

Stuttgarter Kickers "in existenziellen Nöten"

12:02
27.03.2020
Die Corona-Krise bedroht den ehemaligen Fußball-Bundesligisten Stuttgarter Kickers in seiner Existenz. "Fakt ist, dass wir schon jetzt in existenziellen Nöten sind. Wir haben seit vier Monaten keine Heimspiele. Es sind also seit vier Monaten Kosten aufgelaufen, denen kaum Einnahmen gegenüberstehen", sagte Kickers-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer. Der Fünftligist hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa zum jetzigen Zeitpunkt bereits eine Liquiditätslücke im unteren sechsstelligen Bereich.

Patrick Kuolt