Letztes Update:
20210125094139

Auszahlung der Corona-Hilfen weiter schleppend

15:33
21.01.2021
Die Bearbeitung der November- und Dezemberhilfen läuft in Baden-Württemberg nur langsam an. Es wurden insgesamt bisher etwas mehr 50.000 Anträge gestellt, wie der Wirtschaftsausschuss des Landtags unter Berufung auf einen Bericht von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Erst seit 12. Januar sei eine Bearbeitung, die in Baden-Württemberg über die L-Bank sowie externe Dienstleister erfolge, möglich. Die Hilfen des Bundes fließen nur langsam, weil es ein Problem mit der Software des Bundes gab.

An Unternehmen in Baden-Württemberg sind laut Mitteilung aus den verschiedenen Corona-Hilfstöpfen bisher gut 2,6 Milliarden Euro geflossen. Allein im Zuge der Corona-Soforthilfe seien im Land rund 278 000 Anträge eingegangen. Bisher seien 240 000 Anträge ausgezahlt worden, die Gesamtsumme betrage 2,2 Milliarden Euro. Aus weiteren Hilfstöpfen seien bisher knapp 432 Millionen Euro geflossen. Die Töpfe werden aus Bundes- und Landesmitteln finanziert.

Jakob de Santis

Hunderttausende mit höchster Priorität warten auf Impfung

15:13
21.01.2021
Anlässlich der Eröffnung der rund 50 Kreisimpfzentren an diesem Freitag (22. Januar) hat das Statistische Landesamt Baden-Württemberg die Eckdaten zu den Personen mit höchster Priorität für Corona-Schutzimpfungen aufgelistet. Diesen zufolge sind jetzt im Südwesten als Erste gut 720.000 Personen über 80 Jahre impfberechtigt, knapp 27.000 Pflegebedürftige unter 80 Jahren, die jedoch in vollstationärer Dauerpflege leben, und außerdem 142.000 Pflegekräfte in stationärer und ambulanter Pflege.

Für die Kreisimpfzentren geht es dabei um ganz unterschiedliche Zahlen. So sind in Stuttgart aktuell über 38.000 Personen über 80 Jahre impfberechtigt, während es im Stadtkreis Baden-Baden nur knapp 5.000 sind.

Jakob de Santis