Letztes Update:
20210124142453

Vor allem die Kleinen brauchen Notbetreuung

17:18
11.01.2021
"Grundsätzlich sind die Kitas geschlossen.“ Das betont Bernd Mattheis, der stellvertretende Leiter des Stuttgarter Jugendamts. Er verweist auf den bundes- und landesweiten Lockdown wegen der hohen Infektionszahlen mit Sars-CoV-2. Doch wie die Nachfrage unserer Zeitung ergeben hat, sind viele berufstätige Eltern von Kita- und Schulkindern auf die Notbetreuung angewiesen.

Allein beim städtischen Kitaträger seien am Montag 1865 der 8500 Kinder in der Notbetreuung versorgt worden, berichtet Mattheis, also rund 23,5 Prozent. Und in der Schulkindbetreuung seien 667 als Notfälle aufgenommen worden, das entspreche 11,5 Prozent der Plätze, so Mattheis. Ziel des Lockdowns sei ja eine Kontaktvermeidung.Den gesamten Text lesen EZ-Plus-Abonnenten hier...

Julia Hawener

Bayraktar fordert Planungssicherheit bei Schulen und Kitas

15:29
11.01.2021
Esslingens Bildungsbürgermeister Yalcin Bayraktar hat das Land aufgefordert, möglichst frühzeitig Planungssicherheit bei den Schulen und Kindertageseinrichtungen zu schaffen. „Im Interesse der Eltern, Kinder und im Interesse der Verwaltung“, erklärte er am Montag.

Bund und Länder hatten sich in der vergangenen Woche darauf geeinigt, dass die Kindertageseinrichtungen und Schulen bis zum Ende des Monats geschlossen bleiben. Die Schüler erhalten Fernunterricht. Für die Abschlussklassen und schriftliche Leistungsfeststellungen seien Sonderregelungen möglich. Auch in den Grundschulen findet nach dem Willen der Landesregierung zunächst kein Präsenzunterricht statt. Allerdings sollen die Kindertageseinrichtungen und Grundschulen ab der kommenden Woche – sollte es die Pandemieentwicklung zulassen – wieder öffnen. Die Entscheidung dazu soll in der kommenden Woche getroffen werden.

Hier mahnt Bayraktar, mit der Entschedung nicht länger als nötig zu warten: „Eltern, Kinder und Jugendliche, Kindertageseinrichtungen und Schulen benötigen so früh wie möglich und auch über einen längeren Zeitraum Klarheit zum weiteren Vorgehen des Landes.“ Die Stadt benötige „ausreichend Vorlauf, um die beschlossenen Maßnahmen rechtzeitig kommunizieren und umsetzen zu können“, sagte der Esslinger Bildungsbürgermeister. „Diese sollten dann auch nicht im wöchentlichen Rhythmus verändert werden.“

Julia Hawener