Unter strengen Auflagen haben am Mittwochabend vor dem Stuttgarter Rathaus knapp 300 Gegner und Kritiker der Corona-Schutzmaßnahmen demonstriert. Weil sich ein Teil der Protestierenden abspaltete und zum Karlsplatz zog, lösten Vertreter der Stadt Stuttgart die Veranstaltung auf.
Zu den Auflagen hatte gehört, dass die Versammlung ohne einen Demo-Zug abgehalten werden sollte. Das hatte der Anmelder, eine Privatperson, am Tag zuvor bei einem Kooperationsgespräch mit Vertretern des Ordnungsamtes und der Polizei zugesagt.
Doch nach einer knappen Stunde klappte das nicht mehr: Eine Gruppe folgte der Anregung des Landtagsabgeordneten Heinrich Fiechtner (fraktionslos) und zog zum Karlsplatz. Dort wollten die Veranstalter ursprünglich eine sogenannte Grundgesetz-Disco mit anschließendem Aufzug abhalten. Mehr zum Thema lesen Sie hier.