Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat Bund und Länder dafür kritisiert, viel zu spät Tests in Altenheimen verpflichtend angeordnet zu haben. In Tübingen seien durch regelmäßiges Testen seit September Ausbrüche verhindert oder eingegrenzt worden. Das sei die richtige Maßnahme, sagte er der „Südwest Presse“ (Dienstag).
„Mit unserer Forderung, diese Tests in Heimen regelmäßig ohne konkreten Anlass durchzuführen, sind die Tübinger Pandemiebeauftragte Lisa Federle und ich immer wieder abgeblitzt und haben dann halt beschlossen, dass wir es auf eigene Faust machen“, sagte er weiter. „Was mich ärgert, ist, dass das viele Monate nicht nur verschleppt, sondern aktiv verhindert und abgelehnt wurde.“ Hier lesen Sie mehr zu Palmers Standpunkt.