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Felix Kästle/dpa

Keine neuen Fälle im Zollernalbkreis

19:02
06.03.2020
Erstes Aufatmen – aber ob das so bleibt? Nachdem der Zollernalbkreis mit bisher elf Corona-Infektionen mit an der Spitze in Baden-Württemberg lag, sind am Freitag keine neuen Fälle gemeldet worden. Auf einer Sondersitzung im Landratsamt haben derweil die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Landkreis mit Landrat Günther-Martin Pauli, Gesundheitsdezernentin Gabriele Wagner, Klinik-Chef Gerhard Hinger und dem DRK-Kreisvorsitzenden Heiko Lebherz über die aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus beraten.

"Wir erleben alle eine Herausforderung, wie wir sie noch nie im medizinischen Bereich hatten", so Landrat Pauli. Gefährlich seien "unnötige Panikmache" ebenso wie Bagatellisierungen. "Wir suchen gemeinsam den gesunden Mittelweg", so Pauli weiter. Die Situation im Zollernalbkreis sei aktuell deutlich zugespitzter als in umliegenden Landkreisen.

Bis dato sind elf mit Corona Infizierte gemeldet. Bei den Erkrankten handelt es sich um Mitglieder derselben Reisegruppe, die in Südtirol waren. Davon befinden sich derzeit zehn in häuslicher Absonderung; ein Patient wird im Klinikum behandelt. Der Gesundheitszustand der Infizierten ist stabil. Das Gesundheitsamt hat die jeweiligen Kontaktpersonen ermittelt und informiert. Sie befinden sich ebenfalls in häuslicher Absonderung. "Das Verhalten der Betroffenen ist sehr kooperativ und vorbildlich", so Dezernentin Wagner.

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(sb)

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