Letztes Update:
20200331112624

Celtic Folk-Night in Hardt abgesagt

15:08
06.03.2020

Die Celtic Folk-Night, die für morgen, Samstag, 7. März, in der Hardter Josef-Bantle-Halle, angekündigt worden war, muss wegen des neuartigen Corona-Virus abgesagt werden. Wie die Veranstalter, die Caverhill-Guardians aus Hardt mitteilen, könne eine der beiden Bands nicht anreisen.

Die aus Italien stammende Gruppe Folksamiseria habe am Freitag mitgeteilt, dass sie ihren Auftritt absagen müsse, weil Deutschland ein Risiko-Gebiet sei. Mit nur einer Gastband, so die Caverhill-Guardians, mache die Veranstaltung keinen Sinn.

(sb)

Zollernalbkreis richtet Bürgertelefon ein

14:37
06.03.2020

Wegen der steigenden Anzahl Infizierter hat das Landratsamt Zollernalbkreis hat jetzt ein Bürgertelefon eingerichtet unter der Telefonnummer 07433/92-1111. Dieses ist wochentags von 9 bis 16 Uhr und am Wochenende zwischen 10 und 15 Uhr zu erreichen.

Weitere Hotlines: Landesgesundheitsamt 0711/904-39555 oder Bundesministerium für Gesundheit 030/346 465 100.


(sb)

Südtirol erstaunt über Einstufung als Risikogebiet

14:39
06.03.2020
Bozen  - Südtirol hat mit Unverständnis auf die Einstufung als Coronavirus-Risikogebiet durch Deutschland reagiert. Wie eine Sprecherin des Landeshauptmanns Arno Kompatscher in Bozen der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte, halte die Provinz in Norditalien alle nationalen und internationalen Vorgaben für Tests auf den Erreger der neuen Lungenkrankheit ein. Südtirol selbst habe bisher nur zwei Infektionsfälle registriert, sagte Elisabeth Augustin. Einer davon sei noch nicht durch die zuständigen Stellen in Rom bestätigt. Der zweite Mensch sei bereits wieder auf dem Weg des Gesundwerdens. Südtirol ist ein beliebtes Reiseziel.

Wie die Sprecherin weiter betonte, werde Südtirol in Italien selbst nicht als eines der gefährlichen Gebiete eingestuft, im Gegenteil. Man sei mit der deutschen Seite im Kontakt, hieß es.

Italien insgesamt ist das Land in Europa, das am stärksten von der Infektionswelle durch den Erreger Sars-CoV-2 betroffen ist. Dort gab es schon mehr als 3800 Infektionen.

Das Auswärtige Amt hatte zuvor seine Reisehinweise für Italien erweitert. Bundesbürger sollen nun auch von nicht erforderlichen Reisen nach Südtirol absehen. Bereits vorher wurde von nicht nötigen Reisen in die Regionen Emilia-Romagna und Lombardei sowie in die Stadt Vo in der Region Venetien abgeraten. Das Robert Koch-Institut in Berlin hatte Südtirol zuvor als Risikogebiet eingestuft.

(dpa)

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