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Sieben weitere Covid-19-Infektionen in Baden-Württemberg

14:39
05.03.2020

Am Donnerstagnachmittag  wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sieben neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Esslingen (3 Fälle) und Rhein-Neckar-Kreis (1 Fall), der Zollernalbkreis (1 Fall), der Bodenseekreis (1 Fall) sowie Landkreis Karlsruhe (1 Fall). Damit steigt die Zahl der Infektionen im Land auf 80.

Die aus dem Landkreis Esslingen gemeldeten weiteren drei Fälle stehen in Zusammenhang mit einer bereits gemeldeten Erkrankungsgruppe. Der Mann und die beiden Frauen (alle Jahrgang 2001) waren ebenfalls Mitglieder dieser Reisegruppe nach Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien) gewesen.

Der gemeldete Fall aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist ein Mann (Jahrgang 1960), der von einer Reise nach Malè (Südtirol, Italien) zurückgekehrt ist.

Ein weiterer Fall wird aus dem Zollernalbkreis gemeldet. Es handelt sich um eine männliche Person, nähere Informationen gibt es hierzu bislang nicht.

Der gemeldete Fall aus dem Bodenseekreis ist eine Frau (Jahrgang 1969) mit Reiseanamnese nach Südtirol. Sie ist eine Kontaktperson zu einem schon bestätigten Fall aus dem Bodenseekreis.

Bei dem gemeldeten Fall aus dem Landkreis Karlsruhe handelt es sich um eine 18-jährige Person mit Reiseanamnese nach Sankt Christina in Gröden (Südtirol, Italien). Weitere Angaben liegen dazu noch nicht vor.

Ministerium für Soziales und Integration

flucas/Fotolia.com

Kein Autogramm-Verbot für Freiburgs Profis

13:34
05.03.2020
Vor dem Heimspiel gegen 1. FC Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) lässt der SC Freiburg für die Zuschauer im Schwarzwald-Stadion zusätzliche Spender für Desinfektionsmittel anbringen. Ansonsten bleibt der Umgang des Vereins mit dem Coronavirus gelassen. Im Gegensatz zu einigen anderen Fußball-Bundesligisten hat der Sport-Club seinen Spielern nicht verboten, Autogramme zu geben und Fotos zu machen.

Die wenigen Fans, die am Donnerstag bei nasskaltem Schmuddelwetter am Trainingsplatz ausgeharrt hatten, mussten also nicht auf Kontakt zu den Profis verzichten. Der SC hatte bereits auf seiner Internetseite darauf hingewiesen, dass das Heimspiel nach derzeitigem Stand "in gewohnter Form stattfinden wird", dass er aber in engem Austausch mit den Behörden und der Deutschen Fußball Liga (DFL) stehe. Ansonsten schließt sich der Club den Hygiene-Empfehlungen der Institute und Behörden an, das gelte "auch beim Umgang zwischen Fans und Spielern".

dpa/lsw

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